Texte

Sonderdrucke aus: Beiträge zur Heilsbronner Kloster-, Kirchen- und Stadtgeschichte von Paul Geißendörfer

Die „Gemeinschaft Evang. Zisterzienser-Erben in Deutschland“ und die „Loccumer Erklärung 2005“ gehen auf die Gemeindearbeit in Heilsbronn zurück. Es war die Frage, welche Spuren zisterziensischer Frömmigkeit und Theologie heute noch in den Gemeinden und in der evangelischen Kirche zu erkennen seien. Daraus erwuchs eine Gemeinschaft, die ihren kirchlichen und theologischen Standort in der „Loccumer Erklärung 2005“ formulierte und zu einer beachteten „ökumenischen Nachbarschaft“ führte.

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Predigt von Ralf Meister zur Einführung als 65. Abt zu Loccum

Als ich diese Klosterkirche kennenlernte, war sie eine einzige Baustelle, liebe Gemeinde. Meine ersten Besuche in den Jahren 2011 und 2012 erinnere ich gut. Alle Kunstwerke verhängt oder entfernt, große Gerüste im Mittelschiff, Staub und Steine allüberall. Abt Hirschler führte mich. Mit sicherem Schritt zog er an Absperrungen vorüber, überquerte gesperrte Bereiche und zeigte mir die verdeckten Schätze, vor allem aber schwärmte er von der zukünftigen Gestaltung. Alles wird schöner, wunderbar, so wie es lange nicht mehr war.

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Die Bronzeplastik im Altenberger Dom

Die als „Ökumene“ bezeichnete Bronzeplastik möchte die Gemeinsamkeiten beider Kreuzestheologen, Bernhard von Clairvaux und Martin Luther, aufzeigen. Das Thema kommt dem Simultangebrauch der ehemaligen Zisterzienserabteikirche Altenberg entgegen, die seit 1857 von der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde gemeinsam genutzt wird.

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Gedanken zum Logo der Gemeinschaft

Ausgangspunkt ist eine Vision Bernhard von Clairvaux‘. Er sieht, wie der Gekreuzigte sich zu ihm herunterbeugt und ihn umarmt (Amplexus, Umarmung). So sieht er Jesus, der voller Liebe und Barmherzigkeit ist. Dafür ist sein Kreuzestod das Zeichen.

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