Marienrode

Marienrode

Das Kloster wurde am 22. Mai 1125 durch den Hildesheimer Bischof in der damaligen Siedlung Baccenrode (lat.: Novale Bacconis) gegründet. „Novale“ bedeutet zu bebauendes oder bereits bebautes Ackerland, etwa Neubruch, der erste Siedler könnte demnach Bacco geheißen haben. Es bestand bis 1259 zunächst als Augustiner-, später als Tochterkloster von Riddagshausen als Zisterzienserkloster. Die Zisterzienser gaben dem Ort den heute noch gebräuchlichen Namen Marienrode, nachdem Bischof Johann I. von Brakel im Jahre 1259 die Mönche und Nonnen des Klosters Backenroth wegen sittlichen Verfalls vertrieben hatte. Die Zisterzienser gaben dem Kloster den neuen Namen: Monasterium Novalis sanctæ Mariæ.
Nach der Auflösung 1806 kam die Domäne in unterschiedlichste Hände.Nach 1945 dienten einige Gutsgebäude der Unterbringung von Vertriebenen, die teilweise noch bis zur Klosterneugründung dort lebten.
Seit Beginn seiner Amtszeit 1983 bemühte sich der Hildesheimer Bischof Josef Homeyer (1929-2010) um die Ansiedlung neuer Klöster im Bistum Hildesheim und so wurde das Kloster Marienrode am 5. Mai 1988 von Benediktinerinnen aus der Abtei St. Hildegard in Eibingen wiederbesiedelt. 1998 wurde Marienrode unabhängiges Priorat; das Kloster gehört der Beuroner Kongregation an.
Zum Kloster gehört die katholische Pfarrkirche St. Michael. Und es gibt in Marienrode am Rande des Klostergeländes eine kleinere evangelische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian.

Quelle: WIKIPEDIA
Fotos:  fotocommunity.de/photo/kloster-marienrode-regina-bologna/42125044
             commons.wikimedia.org/wiki/File:Hildesheim-Marienrode_StCosmasDamian_Sued.jpg