Lilienthal

Lilienthal

 

Der Mittelpunkt der Lilienthaler Evangelisch-lutherischen Gemeinde ist die St.-Marien-Kirche. Wir sind etwa 7.700 Gemeindegliedern in Lilienthal zwischen Bremen und Worpswede. Unser Ort zeichnet sich durch seine städtisch-ländliche Vielfalt aus. Zur Kirchengemeinde gehören: zwei kirchliche Kindertagesstätten, Eltern-Kind-Arbeit, der „KinderKirchenNachmittag“ als monatliche Form des Kindergottesdienstes, und die Jugendarbeit im CVJM. Die lebendige Kirchenmusik lädt ein zum Bachchor/Kammerchor, Chören für Kinder und Jugendliche und zu regelmäßigen Konzerten. Es treffen sich Frauengruppen und Besuchsdienste, wir pflegen Partnerschaften nach Leipzig, und Polen und haben eine gute ökumenische Zusammenarbeit vor Ort und vieles andere mehr“.

Geschichte

Der Grundstein zum Altar einer ersten hölzernen Kirche wurde am 25. März 1230 gelegt. 1231 kamen die ersten vier Nonnen aus dem Kloster Walberberg und bereiteten den Aufbau des Klosters unter zunächst sehr widrigen Bedingungen vor. Die Gründungsurkunde vom 25. März 1232 gilt als Geburtsstunde Lilienthals. Zwischen 1250 und 1262 wurde die hölzerne Klosterkirche durch einen Bau aus Stein am heutigen Standort ersetzt. In der Folgezeit entstanden verschiedene Bauten und Wirtschaftsbetriebe im Umfeld des Klosters. Darüber hinaus wurde der Verlauf der Wörpe – die ursprünglich die Truper Blänken durchfloss – in ihr heutiges Flussbett umgeleitet, um eine Mühle zu betreiben. Während des 14. und 15. Jahrhunderts wuchs der Grundbesitz und Einfluss des Klosters stetig an, zeitweilig waren über 80 Dörfer in der Weser-Elbe-Region den Zisterzienserinnen zinspflichtig. Im Zuge der Reformation traten die Nonnen im Jahr 1552 dann zum Augsburger Bekenntnis über. Das Kloster verlor an Bedeutung, bis es 1646 unter schwedischer Oberherrschaft schließlich aufgelöst wurde. Die Klosteranlage wurde abgebrochen. Nur die ehemalige Klosterkirche blieb bestehen.

Quellen: www.kirchengemeinde-lilienthal.de / Wikipedia

Fotos: Karsten Schnell