Pelplin

Pelplin

Eine ehemalige, der Jungfrau Maria, St. Bernhard, St. Benedikt und St. Stanislaus geweihte Zisterzienserabtei in der Stadt Pelplin südlich von Danzig in der polnischen Woiwodschaft (Verwaltungsbezirk) Pommern. Die Klostergebäude wurden Anfang des 20. Jahrhunderts teilweise abgetragen und beherbergen jetzt ein Priesterseminar. In der Bibliothek des Priesterseminars wird eine der 49 noch existierenden Exemplare der Gutenberg-Bibel aufbewahrt. 1965 wurde sie durch Papst Paul VI. in den Rang einer Basilica minor erhoben. Die Klausur liegt auf der Südseite der Kirche.

Geschichte

Das Kloster wurde 1258 als Tochterhaus von Doberan, das sich über die Filiation Amelungsborn und Kamp von der Primarabtei Morimond ableitet, in Pogódki (Pogutken) gestiftet und 1276 nach Pelplin verlegt. Mit Anordnung der preußischen Regierung vom 5. März 1823 wurde es aufgehoben. Seit 1824 ist die Kirche Kathedrale der Diözese Pelplin.

Quelle: Wikipedia