Kloster Pforta

Bad Kösen - Schulpforte
bei Naumburg

Das "Kloster St. Marien zu Pforte an der Saale"

wurde 1137 als Filiation von Walkenried in der Linie Morimond-Kamp gegründet
und 1540 im Zuge der Reformation aufgehoben.

Im Anschluss daran wurde 1543 die Fürstenschule "Schulpforta" gegründet,
die bis heute als Landesschule (Internat) weiterbesteht.
Kurfürst Moritz von Sachsen hatte verfügt, dass die Schule begabte Knaben
ohne Ansehen des Standes kostenfrei aufnehmen solle,
um dem Lande tüchtige Verwaltungsbeamte und Lehrer heranzubilden.
Nachdem Schulpforte 1815 preußisch geworden war,
wurde dieses Prinzip noch ausgebaut und der Schulunterricht modernisiert.
Schüler waren u.a. Klopstock, Fichte, Ranke und Nietzsche.

Der Ort hat sich mit Kirche, Kreuzgang, Refektorium (in dem heute noch
die Schüler essen), Nebengebäuden und Umfassungsmauer
viel von seiner klösterlichen Struktur und Atmosphäre bewahrt,
und die für Zwecke der Schule zu verschiedenen Zeiten
hinzugefügten Bauten sind ebenfalls sehenswert.

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Der nachfolgende Text und die Fotos wurden uns
von Herrn Dr. Horst Braun zur Verfügung gestellt:
Westfassade der Klosterkirche
Romanisches Portal neben der Abtskapelle
Schachbrettkapitell im Kreuzgang
Romanische Nebenkapellen in der Kirche
Ausführliche Angaben zu Schulpforta
sind auf der Homepage des Pförtner Bundes zu finden

unter
http://www.pforta.de   
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